Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Verein Friedensgarten Osnabrück und dem Mühlenverein

Im Juni 2018 wurde der Werkzeugschuppen im Friedensgarten Osnabrück angezündet und dadurch wurden alle Gartengeräte, Werkzeuge und Materialien vernichtet. Die Wut, Betroffenheit und Hilflosigkeit war groß, dann jedoch wurde die Idee geboren, aus den geretteten Schrottresten eine Skulptur als Mahnmal zu erstellen. Ein Mitglied des Vereins um den Friedensgarten erinnerte sich an den Don Quichotte auf seinem Pferd, der aus Schrott erbaut wurde und vor der Windmühle in Lechtingen steht. Es wurde Kontakt aufgenommen zu den Handwerkern des Mühlenvereins und um Unterstützung gebeten. Die Reste wurden besichtigt und es entstand der Gedanke, das Peacezeichen umzusetzen. Dieses Zeichen, gegen Atomwaffen aus den 60er Jahren ist weltweit bekannt und gültiger denn je. Laut Wikipedia ist es aus dem Wimpelalphabet der Seeleute entstanden. Es setzt sich zusammen aus den Buchstaben N für nuklear und D für disarmament (Abrüstung). Der Vorschlag wurde angenommen und die schweißbaren Überreste eingesammelt. Der Vorstand des Mühlenvereins Lechtingen hat sofort zugestimmt, die Schweißarbeiten in seiner Werkstatt ausführen zu lassen. Es entstand eine im Durchmesser 2,40 m große Skulptur, die in dem Friedensgarten an der Lerchenstraße besichtigt werden kann.

Die Handwerker Wolfgang Himmel und Heinz Rölker (v.l.)

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